Vault-Tec is proud to present
A photo of Mawtater, a woman with short curly hair, smiling at the camera. She is dressed up in Fallout cosplay, and behind her is the Pioneer Saloon outdoor space, filled with Fallout fans hanging out.FO76_Infestations-Standard_Bnet_BoxArt_300x359-01.jpg

Fallout 76 (PC)

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Fallout – Community-Spotlight: MawTater

26. März 2025
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Willkommen bei einem neuen Fallout-Community-Spotlight! Heute sprechen wir mit MawTater, einer Fallout 76-Streamerin, die mit ihren Inhalten für große Freude und positive Energie bei ihrer Community sorgt. MawTater hat einen Ort geschaffen, an dem sich Fallout-Fans sowohl im Spiel als auch im Stream kennenlernen, ihre Abenteuer miteinander teilen und sich gegenseitig unterstützen können.

Kannst du uns etwas über dich selbst erzählen und darüber, wie du zum Streamen gekommen bist?

Mein Name ist MawTater, diesen Namen hat mir mein Sohn mal gegeben, als er noch ganz klein war. Ich bin nicht nur Streamerin, sondern auch stolze Mutter von zwei Kindern, die mittlerweile zur Universität gehen, seit 25 Jahren verheiratet und eine Veteranin der United States Air Force. Ich sehe mich selbst als Optimistin und teile meine positive Sicht der Dinge gern mit der Community. Ich hoffe immer, dass ich damit irgendwem den Tag ein wenig versüßen kann.

Ich habe mit dem Streamen angefangen, weil ich einem geliebten Menschen damit in einer schweren Lebensphase helfen wollte. Meine Schwester und ihr Sohn haben gemeinsam die Welt von Fallout 4 entdeckt – er spielte am Wohnzimmerfernseher und sie schaute ihm dabei gerne zu. Die beiden haben viele Abende lang Vorräte gesammelt, Siedlungen aufgebaut, Todeskrallen und Supermutanten bekämpft und dabei eine ganz besondere Bindung zueinander aufgebaut.

Dann, als mein Neffe langsam flügge wurde und in seine eigene Wohnung zog, fühlte sich meine Schwester in ihrem leeren Nest zunehmend einsam. Mein Neffe schlug mir vor, meine eigenen Spielsitzungen auf Twitch zu streamen, damit seine Mutter die Vorfreude auf die bevorstehende Einführung von NPCs in Fallout 76 miterleben könnte. Daraufhin tüftelten mein Neffe, mein Teenager-Sohn und ich aus, wie das alles funktioniert – wir schlossen einen alten Camcorder an, lernten durch [YouTube-Videos], wie man einen PC zusammenbaut, und richteten die Übertragungsprogramme ein. Als ich das erste Mal auf „Live gehen“ drückte, war meine Schwester über Lautsprecher am Telefon dabei! Ich erkundete das Ödland von West Virginia und meine Schwester fühlte sich schon bald nicht mehr so einsam.

Nach ein paar Streams begannen immer mehr Leute, im Chat aufzutauchen. Weil ich damals keinerlei Alarme oder Overlays verwendete, erfuhr ich nur über das Telefon von meiner Schwester davon: „Dir schauen Leute zu, jetzt schreibt jemand was!“ Das bringt mich jetzt noch zum Lachen. Kurz darauf bekam ich ein paar große Twitch-Raids rübergeschickt und bevor ich mich's versah, fing mein Kanal zu wachsen an. Ich freute mich darauf, mit meinen neuen Online-Freund:innen zu chatten, und mein „Stream-Tag“ wurde zu einem wichtigen Teil meines Lebens. Mittlerweile bin ich Twitch-Partnerin und weiß, wie glücklich ich sein kann, dass ich die Chance habe, zu tun, was ich tue.

Worauf kann man sich einstellen, wenn man zum ersten Mal bei deinem Stream einschaltet?

In meinem Stream geht es sehr herzlich zu und bei mir wird jeder mit einem großen Lächeln begrüßt. Mir ist es wichtig, dass sich die Zuschauer:innen bei mir so fühlen, als bekämen sie eine feste Umarmung von Freund:innen oder Familienmitgliedern.

Wer zum ersten Mal einschaltet, sollte sich auf herzliche Begrüßungen, Gespräche, Lachen und Gaming-Spaß einstellen. Ich lege großen Wert darauf, während der Streams mit der Community zu chatten. Zeit ist kostbar und ich sehe es als Privileg an, dass Leute ihre Zeit mit mir verbringen wollen. Wir lachen ständig darüber, wie sehr ich mich ablenken lasse, wenn ich gleichzeitig versuche, zu chatten und den Überblick über das Geschehen im Spiel zu behalten. Außerdem gibt es hier und da ein paar Neckereien, Witze aus der Community und ich stimme auch immer wieder mal Lieder an, von denen ich die Texte gar nicht wirklich kenne. In den Streams kann es ziemlich albern zugehen, aber ich hoffe, dass sich hier alle willkommen und gut aufgehoben fühlen können.

Was gefällt dir am Streamen am besten?

Am besten gefällt mir am Streamen, dass ich Zeit mit wunderbaren Menschen verbringen darf. Ich teile gern Privates und freue mich immer darauf, zu hören, was bei den Community-Mitgliedern so los ist. Ich bin von Natur aus eine Quasselstrippe, daher ist Streamen genau mein Ding. Ich genieße es wirklich sehr, live zu gehen und mit den Zuschauer:innen zu chatten. Ich freue mich auch immer aufs Kennenlernen neuer Leute, die über meinen Stream stolpern, und ich sorge gerne dafür, dass sie sich so wohlfühlen, dass sie irgendwann „Hey Maw“ sagen. Man darf sich aber natürlich auch gern zurückhalten und einfach nur den ganzen Spaß anhören!

Du bist Mitglied bei der Twitch Women's Guild. Erzähl uns doch bitte etwas darüber und wie genau du daran beteiligt bist.

Die Twitch Women's Guild ist ein äußerst wertvoller Ort für ihre Mitglieder. Die Women's Guild dient als sicherer Raum, in dem sich Frauen vernetzen und ihr Wissen miteinander teilen können. In ihr werden Angebote zur Zusammenarbeit geteilt, gemeinsam Meilensteine gefeiert oder Fragen ausgetauscht, und sie ist ein wunderbarer Ort, um andere Creator kennenzulernen.

Die Aufgabe der Guild ist es, Frauen eine stärkere Stimme zu geben und mehr Chancen für sie zu schaffen. Es war mir eine große Ehre, im Rahmen der „Together for Legendary Women“-Kampagne von Twitch zur Auswahl der „legendären Frauen 2024“ gehören zu dürfen, und es war wundervoll, einige dieser fabelhaften Frauen auf der TwitchCon kennenzulernen.

Wann hast du angefangen, Fallout 76 zu spielen? Was gefällt dir am besten daran?

Ich habe Fallout 76 zum ersten Mal während der Beta-Phase gespielt und diese neue Fallout-Welt gemeinsam mit meinem Sohn und meiner Familie entdeckt. Wir waren total aus dem Häuschen, zusammen Fallout spielen zu können!

An Fallout 76 gefällt mir ganz besonders gut, dass Spieler:innen das Spiel zusammen genießen können. Ich finde es klasse, bei den Events immer so viele Namen wiederzuerkennen, und es macht riesigen Spaß, durch die C.A.M.P.s dieser Leute zu streifen und mir anzusehen, wie sie sich darin und mit der Ausstattung und Gestaltung ihrer Charaktere ausdrücken. Manche nehmen das Rollenspiel sehr ernst und andere spielen eher so drauf los. Es gibt so viele begabte und großzügige Gamer:innen in Fallout 76. Unsere Community ist wirklich großartig, und ich darf ein Teil von alldem sein.

Wie würdest du deinen Spielstil beschreiben? Werkelst du eher an deinem C.A.M.P. herum oder bist du zu sehr damit beschäftigt, das Ödland zu erkunden?

Es gibt so viel, womit man sich im Ödland die Zeit vertreiben kann. Wenn ich mal keine Lust auf das aktuelle Event habe, kann ich einfach für eine tägliche Operation nach Atlantic City oder The Pitt reisen oder einer Karawane zur Hand gehen. Jedes Mal, wenn wir uns an die aktuelle Auswahl an Events gewöhnt haben, kommt ein neues Update heraus und wir können wieder jede Menge Neues entdecken.

Hast du einen NPC, eine Kreatur, ein spielinternes Event oder eine Quest in Fallout 76, die du besonders liebst?

Puh, das ist gar nicht so leicht, weil ich mich zwischen so vielen großartigen Sachen entscheiden muss. Meine Lieblings-NPCs sind Grahm und Chally. Grahm erzählt so viel witzigen Quatsch und schenkt uns „kleinen Menschen“ die Fleischwoche! Meine Zuschauer:innen verkünden im Stream immer ganz entzückt, wenn sie dem Zweiergespann begegnen, damit wir alle einen Blick auf Grahms Angebot werfen und Chally Hallo sagen können.

Bei der Frage nach meiner Lieblingskreatur muss ich selbst nach all der Zeit immer noch sagen, dass ich mich freue, wenn ich auf meinen Abenteuern mal dem Flatwoods-Monster begegne. Es sieht einfach so cool aus, wie es durch die Luft schwebt und Kreaturen in seiner Umgebung mit diesem violetten Schimmer kontrolliert. Es ist den Entwickler:innen wirklich gut gelungen, verschiedene Kryptiden aus West Virginia in das Spiel einzubauen und Fallout 76 noch immersiver zu machen.

Beim Fastnachtsumzug mitzumachen und meine Freund:innen mit ihren festlichen Masken zu sehen, ist ein Riesenspaß. Zusammen mit anderen macht das alles natürlich noch viel mehr Freude – ob wir nun gegen Aliens kämpfen oder Jagd auf die Grubenhauer-Schatzsucher machen. Durch die Events können ganze Server zusammenrücken und sich derselben Sache widmen. Besser geht es gar nicht.

Kannst du uns von einem besonders erinnerungswürdigen Moment oder Erfolg aus deiner Zeit als Fallout 76-Streamerin erzählen?

Also, ich würde sagen, mein größter Erfolg in Fallout 76 war, zu lernen, wie man eine Atomrakete zündet. Dafür musste ich mit einer ganzen Heerschar an geduldigen Community-Mitgliedern zusammenarbeiten. Das Ganze begann als Gruppen-Event, bei dem ich verschiedene erfahrene Silo-Runner begleiten durfte. Dann ließen sie mich die Mechaniken bedienen, während sie mir die angreifenden Roboter vom Hals hielten. Nach einer Vielzahl von Versuchen, Respawns und Schleicheinlagen schaffte ich es schließlich, ganz alleine meine erste Atomrakete zu zünden!

Meine Zuschauer:innen unterstützten mich dabei die ganze Zeit und freuten sich riesig für mich! ich bin vielleicht noch nicht so schnell wie andere Silo-Runner, aber ich habe es geschafft, weil ich durch die Community dazulernen konnte. Sie bringt mir immer noch neue Sachen bei und hält mich bei allem rund um Fallout 76 auf dem Laufenden.

Ein schöner zusätzlicher Aspekt meiner Streams ist, dass ich angefangen habe, Reisen innerhalb der Streaming- und Fallout-Welt zu unternehmen. Dadurch war ich schon bei der TwitchCon und verschiedenen regionalen Treffen. Der St. Jude Play Live Creator Summit hat mich berührt und mir großen Spaß gemacht, und die Einladung dorthin empfand ich als große Ehre. Die Fallout Fan Celebration in Goodsprings in Nevada hat ebenfalls großen Spaß gemacht.

Außerdem durfte ich bereits einige der Orte in der echten Welt bereisen, die in Fallout 76 vorkommen. Wie die Entwickler:innen es geschafft haben, diese Orte in unser wundervolles Fallout 76 einzubauen, ist wirklich phänomenal. Auf diesen Reisen durfte ich auch viele andere Fallout-Liebhaber:innen kennenlernen. Vor Kurzem erst war ich zum dritten Mal bei einem Fastnachtsumzug in Helvetia in West Virginia dabei! Ich habe schon das Mottenmann-Museum, den Landblick-Leuchtturm, das Bergwerk in Beckley, das Greenbrier-Resort, von dem das Whitespring-Resort inspiriert ist, Charleston, das Trans-Allegheny Lunatic Asylum, das für Fort Defiance Pate stand, und die New-River-Gorge-Brücke besucht.

Fallout 76 hat mein Leben um so viel mehr als nur um das Spiel an sich bereichert – es hat mir eine ganze Welt voller Abenteuer eröffnet. Dafür bin ich wirklich dankbar.

Vielen Dank an MawTater, dass sie sich die Zeit für unser Gespräch genommen hat! Es war uns ein großes Vergnügen. Folgt den untenstehenden Links, wenn ihr bei MawTaters Stream vorbeischauen und Hallo sagen oder ihr in den sozialen Medien folgen wollt!

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