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Fallout 76 (PC)

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Fallout 76 – Community-Spotlight: Fallout for Hope

09. Oktober 2024
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Wenn es um bedeutende Persönlichkeiten in der Community von Fallout 76 geht, denken wir sofort an Ken.

Er ist nicht nur der Moderator des Fallout-Podcasts „CHAD: A Fallout 76 Story“, sondern auch der Gründer und eine der treibenden Kräfte hinter der Wohltätigkeitsinitiative „Fallout for Hope“. Seine Leidenschaft für Fallout und sein Einsatz für den Zusammenhalt der Community suchen ihresgleichen. Lest weiter, um mehr über Ken und „Fallout for Hope“ zu erfahren!


Kannst du uns etwas über dich selbst erzählen und darüber, wie du zu Fallout gekommen bist?
Mein Name ist Kenneth Vigue und ich bin der Betreiber des schwarzhumorigen „CHAD: A Fallout 76 Story Podcast“ und der Gründer der Wohltätigkeitsinitiative „Fallout for Hope“. Ich bin Marketingfachmann, Autor und ein Gamer seit 1986, als ich mit dem originalen Nintendo Entertainment System meine ersten Erfahrungen mit Videospielen machte. Wir hatten zuhause erst einen PC, als ich schon 16 war, aber dafür bekam ich zu Weihnachten gleich zwei Spiele: Quake und MYST. Seitdem haben mich Erkundungsspiele und Shooter nicht mehr losgelassen. Weihnachten 2008 bekam ich eine Geschenkkarte und holte mir damit Fallout 3, mein erstes Fallout-Spiel. So etwas hatte ich noch nie gespielt und ich verlor mich komplett darin. Ich werde mich für immer an den Moment erinnern, als ich aus Vault 101 heraustrat und die Welt sich vor mir auftat. Für mich haben alle Fallout-Spiele, die ich seitdem gespielt habe, ihre eigenen Reize, aber Fallout 3 wird in meinem Herzen für immer einen besonderen Platz einnehmen.

Was gefällt dir an Fallout 76 am besten?
Als das Spiel veröffentlicht wurde, fanden wir uns in einem Ödland wieder, das als kreativer Sandkasten konzipiert war – eine Welt, in der wir unsere eigenen Geschichten erzählen konnten und in der wir selbst die NPCs waren. Ich war mich nicht sicher, was mich erwartete, aber letztendlich hat es mich dazu gebracht, meine Komfortzone zu verlassen und Leute aus aller Welt kennenzulernen. Darüber hinaus inspirierte mich die offene Welt ohne – wie in den vorherigen Spielen – fest vorgegebene Geschichte zum ersten Mal seit über zehn Jahren wieder zum Schreiben. CHAD begann in Form von Geschichten, die auf Reddit eine riesige Leserschaft fanden. Irgendwann dachte ich mir, ich könnte vielleicht ein Hörspiel mit verteilten Rollen daraus machen, und jetzt, 5 Jahre später, hören über eine Million Leute die Geschichten an. Ich hätte mir nie ausmalen können, dass sich das alles so entwickelt, oder dass ein Videospiel mich wieder zum Schreiben bringen könnte. Und so ist es nicht nur mir ergangen. Es gibt viele andere Kreative, die von Fallout 76 inspiriert wurden.

Wie hat Fallout 76 dein Leben außerhalb des Gaming-Hobbys beeinflusst?

Fallout 76 hat mein Leben nicht beeinflusst, es hat es verändert. Ganz ehrlich. Als ich angefangen habe, Fallout 76 zu spielen, war ich an einem echten Tiefpunkt und brauchte ein Ventil und – mehr noch – andere Leute, auch wenn mir das nicht klar war. Ich wusste nicht, wie sehr der soziale Aspekt des Spiels mir helfen würde, aus diesem Loch herauszukommen. Mittlerweile gibt es soziale Funktionen im Spiel, aber ganz am Anfang musste man auf Discord Gemeinschaften suchen, um andere zu finden, mit denen man zusammen spielen konnte. Und die Leute, die ich in diesem Spiel traf, wurden meine engsten Freunde. Als sich die Arztrechnungen immer weiter auftürmten, half uns die Community von Fallout 76 durch diese schwere Zeit. Freunde halfen mir, unser Haus zu verkaufen. Freunde halfen uns bei unserem Umzug quer durchs Land. Freunde, die ich durch dieses Spiel gefunden habe, sind jetzt meine Familie. Ich werde nie vergelten können, was all diese Leute getan haben, die für mich und für uns da waren, und ich kann EUCH allen (Bethesda) nie genug dafür danken, dass ihr dieses Spiel nicht nur am Laufen gehalten, sondern auch stetig erweitert und weiterentwickelt habt. Ich bin nicht der Einzige, dem es so geht, aber ich denke, ich spreche für uns alle, wenn ich sage, dass dieses Spiel viele Leben zum Besseren gewendet hat.

Kannst du uns erzählen, was hinter „Fallout for Hope“ steckt? Was hat dich inspiriert, die Initiative zu starten?

Während der Corona-Pandemie fing ich an, Spiele zu streamen, um mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Am Ende des Jahres wollte ich das Ganze dann nicht enden lassen, ohne etwas Positives zu unternehmen. Ich spende schon seit vielen Jahren privat an das St. Jude Children's Research Hospital, also entschied ich mich für eine Stream-Spendenaktion zugunsten von Kindern, die während der Festtage mit lebensbedrohlichen Krankheiten zu kämpfen hatten. Als ich in der Fallout-Community herumfragte, wer sich beteiligen würde, meldeten sich erst Dutzende, dann Hunderte! Ehe ich mich's versah, hatten sich fast 300 Streamer und Content Creators angemeldet und wir sammelten 106.000 $! So wurde „Fallout for Hope“ geboren. Wir haben unseren Erfolg unseren unermüdlichen Freiwilligen zu verdanken, besonders unserer Geschäftsführerin PedernalesFalls, die mir seit Anfang zur Seite steht.

Was war einer der unvergesslichsten Momente in deinen bisherigen Streams?

Letztes Jahr haben wir für die Aktion „VoiceAPalooza“ des Synchronschauspielers Wes Johnson das Fallout-4-Hörspiel „Death Shroud! A Nick Valentine Mystery“ mit Schauspielern live im Stream organisiert. Wir schafften es, einen Großteil der Originalbesetzung zusammenzubringen, damit die Leute zum ersten Mal seit der Veröffentlichung des Spiels wieder in ihre Rollen schlüpfen. Es war eine unterhaltsame Geschichte im Film-noir-Stil, in der sich Nick Valentine (Stephen Russell) mit der weiblichen Einzigen Überlebenden (Courtenay Taylor), Paladin Danse (Peter Jessop), Hancock (Danny Shorago), Macready (Matthew Mercer) und dem Vault-Tec-Vertreter (Paul Eiding) zusammentut. Die Geschichte spielt einige Jahre nach den Geschehnissen des Hauptspiels und konfrontiert die Charaktere, die uns so ans Herz gewachsen sind, mit den Konsequenzen ihrer Entscheidungen und einer seltsamen Verdrehung der Realität, durch die Valentine gemeinsam mit Silver Shroud (Wes Johnson) eine furchterregende Macht bezwingen muss. Pete Hines und sogar Emil Pagliarulo beteiligten sich daran. Das war die erfolgreichste Spendenaktion, die wir je veranstaltet haben – in nur einem Stream sammelten wir mehr Geld als mit allen vorher. Nach der Live-Übertragung explodierte die Show auf Reddit mit jede Menge Fanart und neuen alternative Fan-Geschichten, und wir hatten fast eine Million Aufrufe der Audio- und Videoversionen. Das werde ich nie vergessen, und die Show wurde auch eine Vorlage für die Art von Aktionen, mit der wir die Community zusammenbringen.

Gab es besondere Erfolgsgeschichten oder bedeutende Meilensteine für „Fallout for Hope“?
In den mittlerweile 5 Jahren hat unsere Gemeinschaft über 635.000 $ für den guten Zweck gesammelt. Damit haben Fans von Fallout, The Elder Scrolls und Starfield geholfen, in Innenstädten Bäume zu pflanzen, Alzheimerforschung zu finanzieren und lebensrettende Eingriffe für krebskranke Kinder zu bezahlen. Das Team besteht mittlerweile aus über 750 Freiwilligen in 87 verschiedenen Ländern, die alle zusammenarbeiten – einfach unglaublich. Unser Team ist mittlerweile wirklich gut darin, großangelegte Events und Aktionen zu planen, aber ich bin mir sehr bewusst und möchte noch einmal betonen, dass das alles nicht ohne die harte Arbeit all der Streamer und Creators und die Großzügigkeit ihrer Follower, Zuschauer und Unterstützer möglich wäre.

Was war für dich bis jetzt der schönste Teil deiner Arbeit mit „Fallout for Hope“?

Häufig ist es leichter, die Augen und Ohren zu verschließen oder zu glauben, dass manche Probleme einfach zu groß sind, um sie in Angriff zu nehmen. Aber während eine einzelne Person nicht alles alleine tun kann, können wir gemeinsam wirklich erstaunliche Dinge erreichen. In meinem ganzen Leben ist es diese Wohltätigkeitsinitiative, auf die ich am stolzesten bin. Es ist die beste Community im Gaming-Bereich. Jedes Jahr kommen mehr Gamer dazu, von denen viele noch nie gestreamt haben oder zumindest noch nie für einen guten Zweck. Das zu sehen, wärmt mein Herz.

Was würdest du Leuten raten, die sich an „Fallout for Hope“ beteiligen wollen?

Meldet euch einfach an! Das Team heißt alle willkommen, egal wie viele oder wie wenige Follower ihr habt und ob ihr schon länger als Streamer oder Content Creator aktiv seid oder gerade erst einsteigt. Registriert euch unter FalloutForHope.com, dann wird euch alles erklärt. Wir haben „Discord Setup Nights“, wo alle gemeinsam im Voice-Chat abhängen und wir Neueinsteigern beim Setup helfen und Ratschläge und bewährte Methoden teilen. Dieses Jahr bieten einige Mitglieder der Community auf unserem Discord-Server Kurse an, um anderen zu helfen, ihre Fähigkeiten im Streamen und der Erstellung von Inhalten zu verbessern. Die Spendensammlung selbst läuft zum Zweck der Transparenz exklusiv über Tiltify, das direkt mit den jeweiligen Wohltätigkeitsorganisationen zusammenarbeitet.

Welche Pläne hast du für „Fallout for Hope“ im kommenden Jahr? Irgendetwas besonders Spannendes oder Überraschendes?

Neben den Streams für den guten Zweck haben sich unsere Aktivitäten mehr und mehr darauf ausgeweitet, anderen Gruppen zu helfen, Community-Events zu organisieren, mehr Aufmerksamkeit zu erlangen und sich für Wohltätigkeitsprojekte zu engagieren. Einige unserer Mitglieder haben in den letzten Jahren dem Pioneer Saloon in Goodsprings in Nevada bei der Planung der Fallout Fan Celebration geholfen. Außerdem haben wir der Modding-Community geholfen, die Bethesda-weite Community Creations Con (C3) zu organisieren, ein Wohltätigkeits-Stream-Event, bei dem Modder und Mod-Teams ihre Kreationen zeigen und ihr Wissen mit Neueinsteigern teilen. Letztes Jahr wurden bei der allerersten C3 fast 8.000 $ für die Make A Wish Foundation International gesammelt. Über die Spendenaktionen hinaus wünsche ich mir, dass „Fallout for Hope“ eine Plattform wird, über die wir die Community näher zusammenbringen können.

Was steht für „Fallout for Hope“ als Nächstes an?

Am 14. November, dem 6. Geburtstag von Fallout 76 und dem 5. Geburtstag von „Fallout for Hope“, startet unsere alljährliche Spendenaktion für St. Jude. Wir haben große Pläne, darunter einen Live-Auftritt mit einigen ganz besonderen Gästen und ein paar andere Überraschungen. Das absolute fantastische Team von „Fallout for Hope“ hat viel Erfahrung darin, die gesamte Community zum Feiern zusammenzubringen, manchmal inoffiziell auf eigene Faust und manchmal ... sehr offiziell. Dieses Jahr hat Bethesda uns gebeten, bei etwas Einzigartigem und ganz Besonderem zu helfen. Ich kann es gar nicht erwarten, mehr darüber zu erzählen ... sobald ich es darf.

Mein besonderer Dank geht auch an Personal von „Fallout for Hope“ und Hauptorganisator:innen, die im Artikel nicht erwähnt wurden: Cobalt, Spacecasenicole, Kellydanielle, ProfGoggles, Bio_Wagon, SpikeJonson, Chip Monk, Krazz, Phil, Tentakelfrau, Kate Aces, CasualinaCorset, Jessica-Star, LetitiaTHELemon, WreckItRenee, munchkinjesse, Shredz und Tooniversal. Ebenso an die Synchronschauspieler:innen: Zack Ward, Jon Bailey, Keythe Farley, Shari Elliker, Bill Lobley, Alex Cazares, James Lewis, Jan Johns, Paula Tiso, John Patrick Lowrie, Ellen McLain, Aeric Azana, Jon St. John, Richard Epcar, Ellyn Stern und Jim Foronda.


Wir können es auch kaum erwarten, Ken! Vielen Dank für das Gespräch. Und an alle anderen: Schaut ab 14. November bei der Spendenaktion von „Fallout for Hope“ rein! Und bis dahin findet ihr mehr Informationen unter den folgenden Links.

Weitere Infos findet ihr auf Fallout for Hope.
Macht mit und schließt euch dem Stream-Team von „Fallout for Hope“ an. Alle sind willkommen, unabhängig von der Followerzahl!

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